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Vom Gornergrat kann man die schönsten Ausblicke auf diese beiden großartigen Gipfelziele erhaschen. Der Pollux wird meistens - wie hier beschrieben - von der Gipfelstation Klein Matterhorn bestiegen. Für den Castor gibt es zwei gleichwertige Ausgangspunkte. Wer sein “Basislager” in Zermatt genommen hat wird sicher von dort starten. Eine schöne Alternative bietet die Rifugio Quintino Sella 3587m von der man den Castor über das Felikjoch erklimmt. Das Klein Matterhorn ist ein sehr hoch gelegener Ausgangspunkt. Ich habe dort schon Leute nach Luft schnappen gesehen die sich kaum bewegt haben. Für Gipfelaspiranten ist eine gute Akklimatisation dringend empfohlen - z.B. in der schön gelegenen Gandegghütte. Verlässt man den Tunnel der Bergstation Klein Matterhorn sieht man im Westen das ausgedehnte Breithornplateau welches zuerst gequert werden muss. Nun wird der obere Verragletscher unterhalb der Roccia Nera passiert bevor zum Zwillingsjoch aufgestiegen wird. Der Weg auf den Pollux ist nun deutlich vorgegeben. Das einzige Hindernis - eine kurze Kletterpassage unterhalb des Gipfels - ist mit einem Fixseil deutlich entschärft. Die Aussicht vom Gipfel zeichnet sich besonders durch Nahblicke auf den Liskamm und den Castor aus. Die Tiefblicke auf den Gornergletscher sind ebenfalls atemberaubend. Auch die Anstiegsroute auf den Castor ist von hier schön zu studieren. Der Castor wird durch Querung der Südwesthänge bestiegen (Vorsicht bei Neuschnee - Lawinengefahr). Im oberen Teil dieser Route findet man oft Blankeis. Durch Mitnahme und Benutzung einer Eisschraube kann man die Nerven an dieser Stelle erheblich beruhigen. Der Abstieg erfolgt am besten auf gleicher Route. Beim Rückweg zum Klein Matterhorn sind sehr unangenehme Gegenanstiege zu überwinden. Auch die Spaltengefahr ist nun durch den aufgeweichten Firn erheblich gestiegen. |
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Die Querung des oberen Verragletschers bietet tolle Ausblicke auf die italienischen Berge. Der weisse Gipfel im Hintergrund ist der Gran Paradiso |
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