Lagginhorn 4010m

Normalweg von Hohsaas

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Das Lagginhorn ist der niedrigste Viertausender der Walliser Alpen - zumindest so lange bis die Gemeinde Saas Grund ihre Pläne zur Aufstockung des Fletschhorns endlich zu den Akten gelegt hat. Dort hat man doch tatsächlich überlegt diesen schönen nördlichen Nachbarn des Lagginhorns von 3993m auf die magische Viertausender Marke durch Baumassnahmen zu erhöhen. Als ob die Höhe allein einen schönen Gipfel ausmacht. Wie beim Weißmies stehen auch hier zwei Startpunkte zur Verfügung. Startet man von der Weißmieshütte kann der Gipfel ohne Gletscherberührung erreicht werden. Von Hohsaas muss der kleine Lagginhorngletscher gequert werden bevor der Westgrat erreicht wird. Auf dem Grat ist leichte Blockkletterei im II Grad zu absolvieren. Auf diesem Gipfel ist man doch des öfteren allein, da die meisten Bergsteiger das Weißmies vorziehen. Zu unrecht wie ich meine. Vielleicht ist aber auch die leichte Blockkletterei der Grund warum dieser Gipfel seltener besucht wird. Die Aussicht ist der vom Weißmies sehr ähnlich. Bei richtig guter Fernsicht kann man bis zum Lago Maggiore schauen - ein Erlebnis der besonderen Art. Abstieg über die Aufstiegsroute.

Talort:

Bergbahnen:

Übernachtung:

Schwierigkeiten:

Gehzeiten:

Literatur:

Saas Grund 1600m im Saastal

Saas Grund - Kreuzboden 2397m - Hohsaas 3098m

Weißmieshütte 2726m Tel. 028 572554 oder Hohsaas 3098m Tel. 028 571822

Wenig Schwierig. Leichte Blockkletterei bis II. Auch ohne Gletscherberührung sind Steigeisen Pflicht. Gipfelaufbau oft mit vereisten Felsen.

Von Hohsaas 1050 Hm 4 Stunden. Von der Weißmieshütte 300 Hm mehr 5 Stunden. Abstieg zur Weißmieshütte 3,5 Stunden

Richard Gödecke 4000er - Die Normalwege. Verlag J. Berg --- Ernst Höhne Leichtere Viertausender der Alpen. Verlag Bruckmann München

062 Saas Fee 2005

Das Lagginhorn im Frühjahr ---- ein imposanter Berg. Links das formschöne Fletschhorn-

062 Sommer 1992 Tenero Berner Oberland

Schön ist das trapezförmige Lagginhorn von Saas Fee aus zu sehen. Links daneben das Fletschhorn. Der Aufstieg erfolgt über den Westgrat (im Bild der linke Grat)

065 Sommer 1992 Tenero Berner Oberland

Die schwierigste Kletterstelle ist mit II bewertet. Oft besteht der Grat aber aus Gehgelände

008 Sommer 1994 Saas Fee Tenero St Moritz

Fletschhorn, Lagginhorn und Weißmies. Gesehen von der Britanniahütte

064 Sommer 1992 Tenero Berner Oberland

Nebelmeer über dem Saastal. Schon vom Grat aus hat man tolle Ausblicke auf die Mischabel Gruppe

066 Sommer 1992 Tenero Berner Oberland

Im oberen Teil des Grates sind Steigeisen sehr von Vorteil da die Felsen oft vereist sind