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Das Strahlhorn ist ein versteckter Gipfel. Weder vom Saastal noch vom Mattertal kann man Blicke auf diesen Eisriesen erhaschen. Man muss schon ziemlich hoch steigen (oder fahren) um ihn in das Blickfeld zu bekommen. Nur vom Moropaß und dem Ofental präsentiert sich die Ostwand als schönes Felsdreieck. Der Aufstieg geht nur über Gletscher - Felsberührung Fehlanzeige. Dieser Gletscher hat es allerdings in sich. Zwar ist er nicht besonders steil, aber dafür reichlich mit Spalten bestückt. Beim Aufstieg hält man sich auf der rechten Seite des Allalingletschers - allerdings immer mit dem nötigen Abstand von den Ostwänden des Rimpfischhorns. Dabei werden bis zum Adlerpass 3789m einige Spaltenzonen gequert. Von dort geht es über den Westgrat auf den Gipfel. Abstieg auf der gleichen Route mit ausgesprochen unangenehmen Gegenanstieg zur Britanniahütte am Schluss der Tour. Dieser Berg macht eigentlich nur als Skitour richtig Spass - es sei denn man liebt stundenlanges Gehen in aufgeweichtem Firn. Die Aussicht vom Gipfel verdient allerdings Lob. Vor allem das gesamte Monte Rosa Massiv inklusive Liskamm, Zwillinge und Breithorn faszinieren. |
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